Der erste Versuch

21. Januar 2008

Es ist soweit: die neue Anlage ist da! Gonzo und Urs haben sich ganz der Installation gewidmet - und das, wo doch keiner der Beiden die nötige Elektrotechnische Ausbildung vorzuweisen hat. Mich hätte es nicht gewundert einen der beiden - oder besser beide - plötzlich an 220 Volt zuckend in der Ecke liegen zu sehen. Dabei bin ich mir nicht mal sicher, ob ich bei Zappelurs den Unterschied überhaupt bemerkt hätte…

Dennoch, der Sound ist wirklich klasse. Nur der Radioempfang lässt noch zu wünschen übrig - naja, er ist schlichgtweg noch nicht vorhanden, aber unser ungeschulten Laienpersonal wird sich sicher bald dieses Problems erfolgreich annehmen. Und bis dahin haben wir immerhin noch den CD-Player. Super Sache das!

Einsichtig - aber leider völlig falsch interpretiert…

18. Januar 2008

Zitat Paul:
“Mit Bandarbeit ist das ja nun mal so eine Sache: Im Team ist jede Kette ja immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied…”

Die wirkliche Ironie dieses Satzes erschließt sich leider nur Menschen, die Paul kennen… ;-)

Machst du mit?

17. Januar 2008

Endlich einmal werden Nägel mit Köppen gemacht - zumindest sind solche angedacht, denn nachdem nun das Bandradio immer mehr an Qualität zu wünschen übrig lässt, ist jetzt die Entscheidung getroffen worden, doch mit allen Kollegen zusammenzuschmeißen und ein Neues zu beschaffen.

Nachdem alle ihr Einverständnis gaben, morgen sieben Euronen mitzubringen, damit übers Wochenende die Aktion starten kann, erwartet uns nun endlich musikalischer Hochgenuss vom Feinsten - so zumindest der Plan. Gut, Kurt konnte wir nicht fragen - der hat ja heute Urlaub gehabt - und Ralf und Hulk sind krank, aber dafür schmeißt Jochen mit (für einen Zeitarbeiter eigentlich eine fragliche Investition, aber ich verrats ihm nicht…) - ich denke, das kann man als Ausgleich gelten lassen.

Um auch dem Letzten die Notwendigkeit einer neuen Anlage noch einmal vor Augen zu führen schalteten wir gegen Ende des Tages noch mal unser aller Lieblingssendung an: “Radio Gehacktes”. Gegrunzter Death Metal sollte nun wirklich kristallklar klingen - alles Andere ist ein Hohn!

Sexuelle Entblößung

16. Januar 2008

Manchmal frage ich mich, ob die Ehefrauen/Freundinnen sich auch nur im Entferntesten vorstellen können, wie offen am Band das diskutiert wird, was sie unter der Bettdecke / auf dem Küchentisch / unter freiem Himmel / auf dem Kompost / sonstwo tun.

Wenn ich mir nun vorstelle ich würde einigen meiner Kollegen in freier Wildbahn und in Begleitung ihrer Liebchen begegnen… Vielleicht sollte ich mir dann einfach ein Herz fassen und diejenige schlicht mit den Worten begrüßen: “Und sie machen diese ganzen widerlichen Dinge…? Bäh!”

Also meine lieben mitlesenden Bandarbeitergemahlinnen: Sie brauchen nicht das Licht zu löschen, wenn das kleine perverse Teufelchen die Kontrolle übernimmt und sie zu unterschiedlichsten Haushaltsgegenständen greifen um diese zweckzuentfremden - Kollegen Ihres Liebsten wissen eh alles.

PS:
Ja, wirklich ALLES!

Neue Berufsfelder

15. Januar 2008

Ich: “Wieder ne SMS von ner Schnitte?”
Offline: “Ja. Die hier heißt Mutti.”
Ich: “Ehrlich? Mich würde so ein Kosename abtörnen…”
Offline: “Wie würdest du denn deine Mutter im Telefonbuch abspeichern? “Orgasmusassistentin des Vaters”?”
Ich: “Orgasmusassistent. Das ist doch noch mal ein Traumberuf - oder?”
Offline: “Klingt tatsächlich nicht schlecht. Denkst du da gäbe es Aufstiegschancen?”
Ich: “Nicht, wenn man nicht Orgasmologie studiert.”
Offline: “Mindestens…”

Fürsorge

14. Januar 2008

Mario: “Hallo.”
Ich: “Hallo. Soll ich die Tür zumachen?”
Mario: “Wenn du willst.”
Ich: “Also?”
Mario: “War die Krankheit arbeitsbedingt?”
Ich: “Nö.”
Mario: “Dann kriege ich hier eine Unterschrift.”
Ich: “Bitte.”
Mario: “Danke”

Bei uns nennt sich so etwas “Fürsorgliches Krankheitsgespräch”. Es muss nach jeder Krankheit durchgeführt werden. Ich finde, dass es einem das Gefühl gibt, als mache sich jemand ernsthaft Sorgen - na wenn das nicht schön ist…

Die alten Laster

11. Januar 2008

Tja, da hatte ich anscheinend vergeblich auf einen guten Vorsatz bei Paul gehofft. Wieder einmal musste ich beim Wechsel hinter ihm her und wieder einmal hieß das, ständig die laufengelassene Arbeit wieder aufzuarbeiten. Mittlerweile sehe ich es nur noch als eine Art “Tick”, den man an ihm auch irgendwie drollig finden könnte - wären da nicht die steten Mordgedanken…

geräucherte Sardinen

10. Januar 2008

Endlich ist es da - das neue Arbeitsjahr und damit auch die neue Kantine! Nun wird auch in unserer Firma Gesundheit groß geschrieben. So machte man nach der Renovierung (ein paar neue Deckenverkleidungen “Renovierung” zu nennen halte ich schon für ausnehmend vermessen, aber wenn die meinen) gleich ein Nichtraucherrestaurant daraus.

Nun ist es nicht etwa so, dass der gemeine Kollege dem Rauchen abgeneigt wäre und um dem fair zu begegnen richtete man eine Raucherecke ein. Die ist ungefähr halb so groß wie mein Wohnzimmer.
Und mein Wohnzimmer ist klein.
Und die Raucher sind viele…

Alles in Allem sieht es jetzt irgendwie absurd aus, wenn man ins Betriebsrestaurant kommt - gähnende Leere auf kalaharische Weiten und eine 20 Quadratmeter kleine Ecke auf die sich eine gemütlich familiär qualmende Gruppe von vielleicht 100 Personen drängt…

Auch eine Form von Sexualleben…

Superhust!!!

9. Januar 2008

…krank!!!

Nochmal Hust!

8. Januar 2008

…verdammt…